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Was soll ich einmal werden?

Welchen Beruf möchte ich ausüben, der mir Spaß macht und auch in der Zukunft eine Chancen hat?

Auf solche Fragen bekommen Jugendliche und auch deren Eltern eine Antwort bei den Berufsinformationstage Main-Spessart, kurz nur BIT genannt, am 19. und 20. März in den Gemündener Scherenberghalle. Sie stehen unter dem Thema: „Ausbildung – auch in der Krise“. In bewährter Weise präsentieren sich wieder Betriebe und Firmen, neu hinzugekommen ist in diesem Jahr die Bundespolizeiakademie in Oerlenbach und stellen 108 Berufsbilder vor.

Aus einer Idee ist längst eine feste Institution geworden: „Ungebremst geht es weiter nach dem Jubiläum im vergangenen Jahr“, so Landrat Thomas Schiebel in der Pressekonferenz, bei der er zusammen mit BIT-Initiator, Manfred Goldkuhle, und Pressereferent Holger Steiger aus dem Landratsamt das Programm vorstellte. Das Ziel: Jugendlichen eine Orientierungshilfe bei der Berufswahl geben, Arbeitsplätze interessant und bekannt machen sowie gute und engagierte Auszubildende finden, die auch über die Wirtschaftskrise hinaus als qualifizierte Arbeitskräfte vorhanden sind.

Der Erfolg gibt den Organisatoren Recht und motiviert sie, auch künftig weiterzumachen mit den BIT: 30 Prozent der Besucher haben sich beim und nach dem BIT beruflich festgelegt. Es werden an beiden Tagen zwischen 1500 und 2000 Besucher in der Gemündener Scherenberghalle erwartet. Vor der Halle wird ein großer Infotruck des Verbands der bayerischen Metall- und Elektroinnung stehen, der bundesweit unterwegs ist. Viele Haupt- und Realschulbereichklassen kommen am Freitag, am Samstag sollen sich vor allem auch Gymnasiasten und Eltern informieren. Zum Teil werden die Gymnasiasten im Rahmen des neuen G 8 die Messe als Projekt-Seminar besuchen. „Es kommen gute Rückmeldungen von den Wirtschaftslehrern“, so Goldkuhle.

40 Betriebe, Firmen, Institutionen, Innungen und Praxen mit jeweils einem Meister oder Ausbilder und einem Auszubildenden im zweiten Ausbildungsjahr werden den Jugendlichen in geballter Form viele Informationen von hoher Qualität zu den 108 Berufsbildern geben. Diese kompetente Ansprechpartner sprechen gern engagiert über ihren Beruf und vermitteln einen Einblick, wie es an ihrem tatsächlich Arbeitsplatz zugeht. Dabei geht es ganz praktisch zur Sache, denn theoretisch kennen sie Berufsbilder oft schon aus dem Unterricht.

Die Firmen würden großen Wert darauf legen, bei der BIT dabei zu sein, denn es sei ihnen wichtig auch in Hinblick auf die Zukunft, qualifizierte Arbeitskräfte zu haben. Der personelle wie finanzielle Aufwand für die BIT ist groß: Kosten für den Stand, die Arbeitszeit für die Vorbereitung, Platzmiete sowie Personal- und Fahrtkosten summieren sich. Die Sparkassenstiftung und der Genossenschaftsverband der Raiffeisen- und Volksbanken sponsern erneut den Bustransfer für die Schüler am Freitag. Die Schüler werden nur jeweils mit einem Euro am Freitag zur Kasse geben, am Samstag von 9 bis 14 Uhr ist der Eintritt frei.

Die Lehrer der beteiligten Schulen sind vorab informiert, so dass sie ihren Schülern bereits im Unterricht schon auf die BIT vorbereiten, ihnen Arbeitsaufträge erteilen konnten. Wichtig sei auch die Nachbereitung nach dem BIT-Besuch. Sehr hilfreich ist auch der Blick auf die Webseite im Internet (www.bit-msp.de) an. Die Schüler bekommen diesmal einen Notizblock, können sich auch an einem Quiz beteiligen und einen Klassenpreis von 150, 100 oder 50 Euro gewinnen. sys