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60 Aussteller zeigten über 250 Ausbildungsberufe, Fachschul- und Studienangebote

Die 16. BIT MSP fand am Freitag und Samstag, den 13. und 14. März 2015 in der Scherenberghalle in Gemünden unter der Schirmherrschaft von Landrat Thomas Schiebel statt. Zahlreiche Unternehmen aus dem Landkreis Main-Spessart boten dabei einen Überblick über mögliche Berufsbilder.

„Insgesamt präsentierten 60 Aussteller über 250 Ausbildungsberufe, Fachschul- und Studienangebote. So hatten die Schulabgänger der beiden nächsten Jahrgangsstufen die Gelegenheit, sich zentral über eine Vielzahl von möglichen Ausbildungsberufen zu informieren“, betonte Manfred Goldkuhle, der Koordinator des Arbeitskreises (AK) BIT MSP. Der AK setzt sich aus Vertretern der Wirtschaft, Schulen, Verbände und des Landkreises zusammen. „Die Messe zeigt die wirtschaftliche Vielfalt unsres Landkreises. Deswegen ist es wichtig, dass alle Schulen in Deutschlands Bildungslandkreis Nr. 1 ihren Schülerinnen und Schülern den Besuch der Veranstaltung ermöglichen.“

Wie wichtig, zeigte sich bei der Befragung der SchülerInnen, die die letzten BIT besuchten. Diese Befragung erfolgte erst einige Zeit nach der Messe in den Schulen, um realistische Ergebnisse zu erhalten. „Für gut ein Viertel der über 2000 Besucherinnen und Besucher ergaben sich durch die praxisnahen Einblicke neue Berufswünsche“, sagt der Koordinator. Denn an den Ständen der BIT sind neben den Ausbildern auch immer Auszubildende, die den oft Gleichaltrigen bzw. nur wenig jüngeren Interessierten die Arbeit erklären. Und fast 80 % fanden die Informationen am BIT gut bis sehr gut. „Diese hohe Zahl freut uns natürlich besonders“, sagte Manfred Goldkuhle nicht ohne Stolz. „Wir sehen darin eine Bestätigung unserer kontinuierlichen Arbeit, aber natürlich auch die Aufgabe, die restlichen Teilnehmer von der Veranstaltung zu überzeugen.“ Nicht nur deshalb freute sich Goldkuhle auch in diesem Jahr wieder auf zahlreiche Besucher.

„Bewerbungs-Schnellcheck“ wieder direkt am Ausstellungsstand
Der AK hatte aus Gründen der Aktualität beschlossen, dass der „Bewerbungs-Schnellcheck“ am jeweiligen Ausstellungsstand direkt durchgeführt wird. Es hatte sich gezeigt, dass die jeweiligen Betriebe unterschiedliche Anforderungen und Erwartungen an die Bewerber haben. Das bedeutete, dass Schülerinnen und Schüler ihre fertig formulierten Bewerbungen zu den anwesenden Meistern und Ausbildungsleitern mitbringen konnten, und dazu konkrete Hinweise und Hilfestellungen am jeweiligen Stand für das jeweilige Berufsbild erhielten. Zudem standen für allgemeine Fragen zur Bewerbung wieder Fachberater am Stand der Handwerkskammer für Unterfranken zur Verfügung.

Grenzen der Kapazität erreicht
„Wir platzen aus allen Nähten und sind nach augenblicklichem Stand in der Halle an die Grenzen unserer Kapazitäten gelangt“, erklärte der AK-Koordinator. „Deshalb sind wir weiterhin gezwungen, die Standflächen so zu bemessen, dass sich alle Aussteller in der Halle und im Foyer präsentieren können.“ Es ist offensichtlich, dass die Betriebe dringend gute Auszubildende suchen, dass sich aber auch das Bildungsangebot der sich präsentierenden (Hoch-)Schulen deutlich erweitert hat.

Samstag INFO-Tag für Eltern & Schüler – Angebote für Abiturienten
Nachdem am Freitag, den 13. März, die Schülerinnen und Schüler der Vorjahresabgangsklassen im Landkreis die BIT in der Gemündener Scherenberghalle besuchten, waren am darauf folgenden Samstag wieder die Familien gemeinsam eingeladen. „Die Eltern sind laut aktuellen Umfragen nach wie vor ganz wichtige Ratgeber bei der Berufswahl“, so der Koordinator der Veranstaltung, Manfred Goldkuhle. „Daher ist es ein großer Vorteil für die Jugendlichen, wenn auch sie die Möglichkeit nutzen, sich ein Bild über die vielfältigen Ausbildungsberufe zu machen“, so Goldkuhle. Denn gerade die Familienangehörigen kennen die Stärken und Schwächen der Schulabsolventen, und können wichtige Ratgeber bei der Frage sein, welche Berufe in die engere Wahl genommen werden sollten. Während die Jugendlichen selbst oft auch das Image eines Berufszweiges oder die Verdienstmöglichkeiten als erste Auswahlkriterien heranziehen, haben die Eltern auch im Blick ob der Berufsalltag zu ihrem Kind passt. Sie wissen schließlich aus der eigenen Tätigkeit, wie wichtig dies für die Zufriedenheit im Berufsleben ist.

Auch zahlreiche Fachschul- und Studienangebote
Unter den 250 Angeboten der 60 Aussteller fanden (angehende) Abiturienten zudem wieder zahlreiche Fachschul- und Studienangebote. „Damit haben wir auch für die Gymnasien ein attraktives Angebot“, erklärte Manfred Goldkuhle.

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